Alle Nachrichten |

Drei NFL-Draft-Experten sehen Browns-Cowboys-Trade an der Spitze des Drafts 2026

Die heiße Phase der NFL-Draft-Gerüchte hat begonnen – und ein möglicher Blockbuster-Deal zwischen den Cleveland Browns und den Dallas Cowboys taucht gleich bei drei renommierten Analysten auf. Weniger als zehn Tage vor dem Draft 2026 kursieren zahllose Szenarien, doch dieses Szenario verdient besondere Aufmerksamkeit.

Wir befinden uns mitten in der Smokescreen-Phase. Agenten streuen Informationen, Trainer legen falsche Fährten und selbst unbeteiligte Teams mischen kräftig mit. Nicht jeder Trade-Down ergibt für Cleveland Sinn. Dallas allerdings bietet eine ungewöhnlich reizvolle Konstellation – so reizvoll, dass drei Analysten unabhängig voneinander einen Tausch nahe der Draft-Spitze projizieren.

Mel Kipers Variante: Dallas gibt die Picks 12 und 20 ab und erhält Clevelands Nummer 6 sowie Pick 39. Die Browns verfügen plötzlich über drei Erstrundenpicks. Kiper lässt sie Offensive Tackle Kadyn Proctor, Wide Receiver Denzel Boston und Cornerback Jermod McCoy auswählen.

Todd McShay schlägt einen anderen Weg ein. Die Cowboys schicken Pick 12, Pick 92 und einen Zweitrundenpick 2027 nach Cleveland – im Gegenzug wandert die Nummer 6 nach Dallas. McShay sieht Cleveland ebenfalls Proctor nehmen, dazu Wide Receiver KC Concepcion.
Die dritte Projektion stammt von Analyst „The Beast“ und ähnelt Kipers Grundstruktur, fügt aber einen Day-3-Pick 2027 hinzu. Cleveland erhält die Picks 12, 20 und einen Viertrundenpick 2027; Dallas bekommt Nummer 6 und 39. Die Browns greifen hier zu Offensive Tackle Spencer Fano, Concepcion und Safety Emmanuel McNeil-Warren – alle in der ersten Runde.

Proctor taucht in zwei der drei Szenarien als erste Wahl Clevelands auf. Die Offensive Line bleibt höchste Priorität. Beim zweiten Pick variieren die Analysten stärker – Boston, Concepcion oder ein Safety stehen zur Debatte.

Die entscheidende Frage bleibt, ob ein Trade-Down den Verlust der sechsten Gesamtwahl rechtfertigt. Drei Erstrundenpicks klingen verlockend, doch der Qualitätsunterschied zwischen Pick 6 und 12 kann erheblich sein. Andererseits verschaffen die zusätzlichen Wahlmöglichkeiten Cleveland deutlich mehr Flexibilität. Welches Szenario am realistischsten ist, zeigt sich am Draft-Abend.